Arbeiten & Studieren

arbeitenundstudieren.at

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Seit einigen Wochen ist die Arbeiterkammer Oberösterreich mit einem Blog zum Thema “Arbeiten und Studieren” online. Betreut von einer Kollegin und mir widmen wir uns den unterschiedlichsten Themen  im Zusammenhang von Erwerbstätigkeit und Studium, unabhängig ob sie an einer Fachhochschule, an einer Universität oder Pädagogischen Hochschule auftauchen.

Die Herausforderungen sind vielschichtig: Ob es sich um Fragen der Finanzierung dreht, der Organisation des Studienalltags, der Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium, oder um Arbeitsrechtliches …  Die Themen gehen uns nicht aus.

Warum widmen wir uns diesen Fragen? Weil rund 50 % der Studierenden auch AK-Mitglieder sind (laut Studierendensozialerhebung 2011). In Oberösterreich, wo der Berufstätigenanteil traditionell noch höher ist, wahrscheinlich sogar noch mehr.

http://arbeitenundstudieren.at/

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Appreciate Culture

25.06.13_18_34-BildschirmkopieAppreciate Culture is a mobile application for individual travellers who want to meet new people and cultures and who want to interact with them respectfully. Our aim is giving background information for appreciative travelling.

Länder: Brasilien, Indien und Thailand

Bis heute (25. Juni) wurde die App 126 mal downgeloadet.

download kostenlos im google play store (für Android)

Ergänzt werden die Infos durch Videos, die wir über die jeweiligen Länder zum besseren Verständnis der fremden Kulturen gedreht haben.

Hier zum Beispiel: Essen in Indien

 

Diese App entstand in einer einjährigen Projektarbeit im Rahmen des Webwi Studiums in Zusammenarbeit mit 5 Kolleginnen. In den Campus News der JKU gab es einen kurzen Bericht darüber:

campus news, mai 2013

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Social Media & Arbeitswelt: Die Ergebnisse der Onlinebefragung!

Werbung in Social Media ist weit zielführender für Unternehmen als herkömmliches Marketing. Der durch persönliche Empfehlung von Facebook-Freundinnen erzielte Werbeeffekt ist vielfach höher als bei der klassischen Werbung, vergleichbar mit der guten alten Mundpropaganda.

Das wissen auch die Unternehmen und versuchen zunehmend, die sozialen Netzwerke ihrer Mitarbeiterinnen für die Unternehmensinteressen nutzbar zu machen. Ich habe am Rande meiner Masterthesis in Webwissenschaften Arbeitnehmerinnen (nicht wundern über das kleine i, ich verwende das aus Gründen der besseren Lesbarkeit für die weibliche und die männliche Form) online u. a auch zu diesem Thema befragt:

online_befragungRund 21 % sehen eine Erwartungshaltung der Arbeitgeberin, dass die Mitarbeiterinnen im Interesse des Unternehmens tätig werden.  Tatsächlich tätig geworden im Interesse der Arbeitgeberin sind demnach auch bereits 32 %, der überwiegende Teil (74 %) auf eigene Initiative, aber bei immerhin 18 % ging diese von der Vorgesetzten aus.

Generell: Ein Drittel derer, die Social Media  (das sind 66 % der Befragten), nutzen es beruflich und privat.

12.06.13_23_28-BildschirmkopieAccounts für berufliche Nutzung: Wirft man einen Blick darauf, welche Accounts sie dafür nutzen, wird ersichtlich, in welchem Umfang die Mitarbeiterinnen ihre privaten Accounts für berufliche Zwecke verwenden. Lediglich 21 % verwenden dafür  berufliche Accounts . Hier sieht man das enorme Potenzial, das die privaten Netzwerke ihrer Mitarbeiterinnen für die Arbeitgeberinnen haben. Und auch Konfliktpotential ist meiner Meinung nach entsprechend viel vorhanden.

Bei knapp der Hälfte der Teilnehmerinnen ist die private Nutzung am Arbeitsplatz geregelt. Für 45 % aus dieser Gruppe,  ist die Nutzung von Facebook & Co generell untersagt, bei 32 % ist sie teilweise erlaubt. Lediglich 13 % der Befragen haben die generelle Erlaubnis während der Arbeitszeit auch Social Media zu verwenden. Obwohl die Nutzung im beruflichen Interesse immer mehr wird, haben viele Unternehmen (noch) einen sehr restriktiven Zugang zu der Frage.

Die Entgrenzung zwischen Privatem und Beruflichem führt immer öfter auch dazu, dass die Mitarbeiterinnen mit Vorgesetzten oder Kolleginnen vernetzt sind.  49 % sind mit Kolleginnen vernetzt auch wenn sie offline nicht mit ihnen befreundet sind, immerhin 17 % mit Vorgesetzten.

Die Frage, ob diese Tatsache ihr Verhalten in Social Media beeinflusse, beantworteten 56 %  mit eher nicht bzw. gar nicht. Angesichts der Tatsache, dass sich die Fälle mehren, in denen Arbeitnehmerinnen Schwierigkeiten wegen Aktivitäten in Facebook & Co bekommen, ein fast erschreckend hoher Wert.

Bei knapp einem Drittel der Befragten wurden bereits Social Media Guidelines erstellt. 45 % geben an, dass alle Regelungen darin verbindlich sind. Auf die Frage, ob weitere Informationen zum Thema Social Media und Arbeitswelt benötigt werden, antworten fast 90 % mit Ja (52 % davon sagen „ganz sicher)

Die Onlinebefragung wurde im Mai 2013 anonymisiert schwerpunktmäßig unter OÖ Betriebsratsvorsitzenden durchgeführt. Sie ist nicht repräsentativ.

Die gesamte Auswertung stelle ich hier online:

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Social Media Guidelines – Alles klar?

“Verstößt die/der ArbeitnehmerIn gegen Social Media Guidelines, stellt dies eine Pflichtverletzung mit den damit verbundenen Folgen dar. Je nach Schwere von Verwarnung bis in schweren Fällen bzw. nach mehrmaliger Verwarnung auch Entlassung” (vgl. Majoros, Social Networks und Arbeitsrecht, ecolex 2010, 829)

BildIm Rahmen meiner Masterarbeit zu “private Social Media Aktivitäten und Arbeitsrecht” beschäftige ich mich unter anderem mit Social Media Guidelines und habe bisher eine sehr bunte  Sammlung an diversen Regelungen in Unternehmen und Organisationen zusammengetragen.

Beim Durcharbeiten war ich teilweise positiv überrascht, wie groß die Bereitschaft ist, den MitarbeiterInnen Hilfestellungen in Form von wertvollen Tipps und Anregungen zu geben. Andererseits gibt es Guidelines, aus denen das indirekte Ziel, die “Macht” über die Aktivitäten der MitarbeiterInnen zu erhalten bzw. auf den Freizeitbereich auszudehnen,  sichtbar zu sein scheint: Anordnungen etwa, wie sie sich online in der Freizeit zu verhalten hätten oder das Verbot, kritische Anmerkungen in Bezug auf  die / den ArbeitgeberIn zu tätigen. Das dürfte vor Gerichten meiner Meinung nach in vielen Fällen aufgrund verfassungsmäßig gewährleister Menschen- bzw. Persönlichkeitsrechte nicht halten.

Es entsteht der Eindruck, manche ArbeitgeberInnen würden versuchen, ihren MitarbeiterInnen Maulkörbe zu verpassen. In Österreich ist dies sogar ohne Zustimmung des Betriebsrates möglich, solange dieser sein Mitbestimmungsrecht nicht vor einem Schiedsgericht einfordert.

Ich denke, hier zahlt es sich aus arbeits- und menschenrechtlicher Sicht aus, genau hinzuschauen.

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Online-Befragung Social Media & Arbeitswelt für Betriebsräte

Im Rahmen meiner juristischen Masterarbeit “Social Media und Arbeitsrecht” in dem Masterstudium Webwissenschaften an der JKU Linz, führe ich  eine Onlinebefragung durch, um erste Eindrücke zu bekommen, ob und wie in Sozialen Netzwerken aktive Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer private und berufliche Aktivitäten verbinden: http://ww3.unipark.de/uc/kortner_jku/69c6/ . (Durchschnittliche Dauer im Pretest: 5 Minuten. Die Befragung ist selbstverständlich vollständig anonymisiert).

Betriebsräte können die Befragung entweder nur selbst ausfüllen, oder sie schicken den Link an ihre KollegInnen im Betrieb mit der Bitte um Teilnahme weiter, und erhalten so einen Überblick, wie diese dem Thema Facebook & Co gegenüber stehen. In diesem Fall bitte DAVOR eine kurze Nachricht an mich Karin.Ortner@gmx.net. Dazu braucht es nämlich von mir einen Code, der eine spezifische Auswertung nach Betrieben ermöglicht.

Falls es im Betrieb bereits eine Vereinbarung für den Umgang mit Social Media gibt (Guidelines, Richtlinien, o.ä.) freu ich mich, wen Sie sie mir für den wissenschaftlichen Zweck meiner Abschlussarbeit zur Verfügung stellen.

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Social Media und Arbeitsrecht

Genauer gesagt: private Social Media Aktivitäten und das Arbeitsrecht. Mit diesem Themenkomplex beschäftigt sich meine Masterthesis und obwohl diese Fragen meiner Einschätzung nach zunehmend wichtiger werden, herrscht derzeit in Literatur und Judikatur in Österreich noch auffallende Stille. Unsere KollegInnen in Deutschland haben schon etwas mehr Erfahrung damit, dort beschäftigen sich die Gerichte seit 2011 zB. mit Fragen, ob jemand gekündigt werden darf, weil sie oder er sich auf Facebook negativ über die/den ArbeitgeberIn geäußert haben.

Für den zweiten Teil meiner Masterarbeit sammle und analysiere ich Social-Media-Guidelines auf etwaige rechtlich problematische Regelungen.  Regelungen etwa, die das private Verhalten von MitarbeiterInnen auf Facebook & Co zum Inhalt haben. Ich habe den Eindruck, dass dbzgl. die  Verletzung von Menschenrechten (zB das Recht auf freie Meinungsäußerung) durchaus ein Thema ist.

Mich interessiert außerdem von möglichst vielen ArbeitnehmerInnen, wie sie mit ihren privaten Social Media Aktivitäten im betrieblichen Zusammenhang umgehen: Nutzen sie ihre privaten FacebookAccounts auch für berufliche Zwecke, sind sie mit KollegInnen oder Vorgesetzten befreundet, und wenn ja beeinflusst das ihr Verhalten? Und umgekehrt: Versuchen ArbeitgeberInnen auf die privaten Social Media Aktivitäten der MitarbeiterInnen Einfluss zu nehmen?

Ich habe keine Antworten auf diese Fragen gefunden und daher eine  (nicht repräsentative) Online-Befragung entwickelt.  http://ww3.unipark.de/uc/kortner_jku/69c6/  Diese können interessierte Betriebsräte und ihre KollegInnen im Betrieb durchführen und erhalten auf Wunsch (wenn ich im Vorfeld Bescheid kriege) eine betriebliche Auswertung. Das gleiche gilt natürlich auch für die UnternehmerInnen-Seite.  Für einen ersten Einblick ist aber auch die Erfahrung jedeR Einzelnen interessant, daher ist jedeR eingeladen, mitzumachen.

Wer an einer Analyse der eigenen Social Media Richtlinien interessiert ist bzw. meine Masterarbeit unterstützen möchte, lässt mir diese Richtlinien bzw. Guidelines bitte einfach zukommen: karin.ortner(at)gmx.net.  Die Bearbeitung im Rahmen meiner Arbeit passiert selbstverständlich vollständig anonymisiert.

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Sexismus im Netz – Zusammenstellung der Reaktionen auf meine Onlinebefragung

Ein Weilchen  hat´s gedauert, aber jetzt – grad noch rechtzeitig vor dem FemCamp hier die Zusammenstellung der Reaktionen online und in den “traditionellen” Medien, auf die Erfahrungen, die Frauen mit politischen Themen in Social Media gemacht haben. (es geht um diese Befragung: 2013_auswertung_reaktionen_socialmedia)

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an alle, die sich an der Befragung beteiligt haben und an alle, die sich für die Ergebnisse interessierten. Sensibilisierung auf ein Problem löst es zwar noch nicht, ist aber immerhin ein  Anfang. Eine Woche nach dem Artikel in diestandard.at ging die Aufschrei-Debatte los, die ich für beispielslos wichtig erachte. Jetzt wäre es aus meiner Sicht vernünftig zu überlegen, wie es uns Frauen gelingen kann, uns mit dem Ziel zu vernetzen, an der Sichtbarmachung von Sexismus dran zu bleiben. Eventuell wäre ein Wiki ein Anfang, in dem wir Frauen etwaige verbale, sexistische Übergriffe laufend dokumentieren können.

Aber zurück zur Nachschau:

Blog (Deutschland): Drop the Thougt: Lesestoff zu feministischen Debatten derzeit

Blog (Österreich) Ulla Ebner: Sexismus im Netz, Raue Sitten am virtuelle Stammtisch

Radio: Ö1 Digital Leben. Sexismus in der Online-Welt

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TV: Dorf TV, Netzfeminismus – Der 7. Webmontag zum Nachschauen, Februar 2013

Online  Nachtrag, 25. Juni:  Clack (Schweiz) März 2013, Online in die Schranken weisen (Schön bei der Frisur und bei Rezepten bleiben, liebe Frauen)

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Online: DieStandard am 17. Jänner 2013

Online und Print:

Die Versorgerin, Zeitung der Stadtwerkstatt Linz: Sexistische Netiquette, März 2013

Online und Print: Regionalnachrichten Tips, Frauenpolitische Themen für viele Männer ein rotes Tuch, Februar 2013

Print: MediaNet Leitartikel, Jänner 2013

Leitartikel in media.net / Jänner

(Nachtrag 25. Juni) Facebook-Seite JKU Jänner 2013

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