ABC für Flüchtlingsinitiativen in Gemeinden

ABCIm Spätsommer 2015 haben wir in Haidershofen, einer niederösterreichischen Gemeinde mit rund 3.500 EinwohnerInnen,  ein HelferInnennetzwerk für Flüchtlinge ins Leben gerufen. Und wir haben ganz klein angefangen: Zu dritt.

Mittlerweile begleiten als “Willkommen Mensch Haidershofen” fast 40 HaidershofnerInnen 29 Personen in 5 Familien aus Syrien und dem Irak. Manche sind AnsprechpartnerInnen für die Familie, manche lernen mit ihnen Deutsch, andere machen ab und zu eine Fahrt mit ihnen, andere helfen Spenden zu sammeln oder einen Kasten auf- oder abzubauen.  Je nach verfügbarer freier Zeit und Lust,  jede geholfene Stunde ist wichtig und wertvoll. Sehr viele durchforsten ihre Kleiderschränke und kaufen für unseren Spendenkorb im Geschäft eine Packung Reis, Nudeln oder Babynahrung.

Im Unterschied zur Mitarbeit in einer Notunterkunft, in der die Menschen häufig wechseln, handelt es sich bei der dauerhaften Integration von AsylwerberInnen in einer Gemeinde um eine Aufgabe, die rasch kleiner wird.

Wege entstehen im Gehen, und so haben auch wir in den letzten Monaten einiges gelernt und entwickelt. Bei einem niederösterreichischen BürgermeisterInnentreffen im Jänner 2016 stehe ich den BürgermeisterInnen jener Gemeinden, in denen bisher noch keine Flüchtlinge aufgenommen wurden, für Fragen über Gründung und Arbeit eines HelferInnennetzwerks in einer Gemeinde zur Verfügung.  Beim NÖ Bürgermeistertreffen anlässlich dessen ich nachstehendes ABC  entwickelt habe, war ich krankheitshalber nicht dabei. Ich habe versucht, unsere Erfahrungen für diese BürgermeinsterInnen und für alle jene zusammenzufassen, die selbst überlegen, eine Initiative zur Betreuung von Flüchtlingen in ihrer Gemeinde zu gründen. Möglicherweise ist ja das eine oder andere dafür hilfreich. Über Ergänzungen freue ich mich!

Ob die Integration, der nach Österreich kommenden Menschen gelingt, entscheidet sich maßgeblich auch in Österreichs Gemeinden.

“Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.“  (Erich Kästner über die Notwendigkeit des Handelns, wenn man etwas Gutes erreichen will)

 

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A
AsylwerberInnen: Die Menschen stellen einen Asylantrag und werden anschließend in die Bundesversorgung aufgenommen. Sie bekommen eine weiße Karte. Reisepässe werden ihnen abgenommen. Diese weiße Karte ist sehr wichtig. Sie ist der Identitätsnachweis für das Verfahren. Wenn sie in der Bundesversorgung aufgenommen sind, haben sie auch eine Krankenversicherung. Selbst wenn die Versicherungsnummer noch nicht bekannt ist. Die AsylwerberInnen kommen in die Grundversorgung der Länder und warten entweder in organisierten Unterkünften oder in privaten Unterkünften auf den Ausgang ihres Asylverfahrens. Vor Entscheidung über das Asylverfahren bekommen die AsylwerberInnen einen Termin für das “Asyl-Interview”. Nach diesem Interview wird über den Antrag entschieden. Wird positiv entschieden, bekommen sie den positiven Bescheid und sind anerkannte Flüchtlinge. Oder sie erhalten zwar kein Asyl aber den Status sog. “subsidiär Schutzberechtigter”.   Unterschiede Asyl – Subsidiärer Schutz  Wird negativ entschieden, müssen sie das Land verlassen. Bekommen sie den Asylstatus, können sie trotzdem noch max. 4 Monate in der Grundversorgung bleiben. Diese Übergangszeit ist wichtig, weil sie in dieser Zeit eine Wohnung  (wenn sie in einer organisierten Unterkunft waren) und einen Job finden müssen (bzw. Mindestsicherung beantragen, was monatelang dauert) AsylwerberInnen haben keinen Zugang zum Arbeitsmarkt. Arbeiten dürfen sie nur ganz ausnahmsweise unter ganz bestimmten, sehr engen Bedingungen. Details unter Job.

mögliche Aufgaben:

  • Begleitung am Weg zur Integration.  Ziel ist es, überflüssig zu werden.
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Unterstützung beim Deutsch lernen
  • Unterstützung bei Schul- und Kindergartenintegration
  • Unterstützung bei Amts- und Behördenwegen
  • Unterstützung beim Kennenlernen der österreichischen Kultur
  • Unterstützung beim Fußfassen in der Gemeinschaft im Ort
  •  Sammeln von Geld- und Sachspenden
  • Gegenseitigen Kennenlernen zB durch regelmäßige Begegnungscafes, Besuch von Veranstaltungen, gemeinsam Kochen …
  • Finanzielle Unterstützung (bis zur Auszahlung der Grundversorgung)

Ablauf  Wer überlegt, ein Freiwilligennetzwerk in der Gemeinde zu gründen, findet hier ein paar Vorschläge: zeitplan.xlsx

B
Benefizveranstaltungen: Sie sind eine gute Möglichkeit, die Kassen aufzufüllen. Auch wenn vieles über Kleider- und Sachspenden bzw. über Spendenkörbe in den Geschäften (siehe Spendenkorb) abdeckbar ist, für die Betreuung von Flüchtlingen braucht man auch Geld. Man kann selbst als BetreuerInnennetzwerk Benefizveranstaltungen organisieren oder andere stellen ihre Veranstaltung in den Dienst der guten (Flüchtlings)sache. In Haidershofen konnten wir zB Robert Menasse für einen Vortrag gewinnen. Das Kammerorchester hat die Einnahmen einer Matinee zur Verfügung gestellt und der Pfarrgemeinderat hat einen  Konzert- und Leseabend organisiert. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten bei der Finanzierung finden sich hier

Begriffe :

  • Migrantin – Migrant
  • Zweite und Dritte Generation – Menschen mit Migrationshintergrund
  • Asylwerberin – Asylwerber
  • subsidiär Schutzberechtigte
  • Anerkannte Flüchtlinge
  • (Asylant = abwertend)

Begegnungscafe: Ob wöchentlich, monatlich oder alle zwei  Monate ist ganz egal, wichtig ist nur, dass es sie gibt: Die organisierte Begegnungsmöglichkeit. In Haidershofen sind dazu all jene eingeladen, die in irgendeiner Weise helfen und unterstützen. Wer nur seine Neugierde befriedigen will, “Flüchtlinge-schauen” will, ist nicht eingeladen. Die BesucherInnen nehmen  Essen mit, Kaffee und Getränke (Wasser, Säfte, Bier, Wein) wird zentral organsiert.

Behördengänge: Der erste Weg mit AsylwerberInnen führt zwecks Wohnsitz-Anmeldung auf das Gemeindeamt. Der zweite Weg von AsylwerberInnen in Privatunterkünften führt auf die Bank zur Eröffnung eines Kontos.  Danach wieder zurück auf das Gemeindeamt, um die Aufnahme in die Grundversorgung zu beantragen. (Dazu wird ein Bankkonto benötigt).  Sind die AsylwerberInnen in einer organisierten Unterkunft untergebracht, fällt dies weg. Sie erhalten das Geld vom Betreiber der organisierten Unterkunft. Dieser kümmert sich auch um die Anmeldung am Gemeindeamt.

C
Checklist: Ihr wollt in Eurer Gemeinde Flüchtlinge aufnehmen? Eine Liste, was zu tun ist, kann hilfreich sein.  Eine Checkliste mit Auflistung der Aufgaben und wer sie bis wann erledigt.


Dolmetsch: Auch wenn der Bildungsstand der syrischen und irakischen Flüchtlinge relativ hoch ist, weiß man nicht, ob sie Englisch sprechen. Wenn nicht, ist es vor allem beim ersten Zusammentreffen wichtig, dass eine DolmetscherIn dabei ist. Mittlerweile haben viele Gemeinden AsylwerberInnen aufgenommen, die Chance dass in einer Nachbargemeinde eine/ein englisch sprechende AsylwerberIn ist, die das Übersetzen übernimmt, ist relativ groß. Man kann auch bei Caritas, Diakonie und Co anfragen, wie man zu einem Dolmetsch kommt. Darüber hinaus gibt es von Google-Translate eine recht brauchbare App zum Übersetzen zB Arabisch – Deutsch.

Deutschkurse: So rasch wie möglich die deutsche Sprache lernen, ist das Um und Auf von Integration. Und die AsylwerberInnen wollen Deutsch lernen. So schnell wie möglich. Ein kurdischer Familienvater aus Syrien sagte am ersten Tag zu uns, er und seine Familie hatten vor, in einem halben Jahr Deutsch zu können. Aber sie haben ihre Meinung geändert, sie wollen es nun in drei Monaten schaffen.

AsylwerberInnen haben keinen Anspruch auf einen Deutschkurs, daher gibt es für sie häufig von BFI, WIFi, VHS etc. kein Angebot. Aber Nachfragen lohnt auf jeden Fall. Vereinzelt bietet sogar schon das AMS Kurse für AsylwerberInnen an. Es wird gerade diskutiert, die Flüchtlinge dazu zu verpflichten,  Deutschkurse zu besuchen. Das ist eine Umkehrung des Problems. Die Flüchtlinge wollen Deutschkurse besuchen, man müsste den Bund verpflichten, Deutschkurse in ausreichender Anzahl zu finanzieren. In der Zeit des Asylverfahrens, wenn die AsylwerberInnen noch nicht arbeiten dürfen, haben sie  viel Zeit, um unsere Sprache zu lernen. Auch wenn es mit (kleinen) Kindern nicht immer einfach ist: Darauf schauen, dass auch die Frauen mit an Bord sind und bleiben!

Wenn es – wie meist – keine Deutschkurse von offiziellen Anbietern gibt,  haben sich Freiwilligenkurse an zwei Termine in der Woche bewährt, an denen freiwillige DeutschlehrerInnen (das können LehrerInnen, PensionistInnen, SchülerInnen, …. sein, eine pädagogische Ausbildung ist nicht notwendig, nur Freude am Tun) mit den Erwachsenen Deutsch lernen.  Wir arbeiten mit verschiedenen Teams, also mit 2 mal 2 LehrerInnen. Die freiwilligen DeutschlehrerInnen haben auf diese Weise nur einen Termin in der Woche. Wer Interesse an unseren Deutschkursunterlagen hat, bitte einfach bei mir melden! Ergänzend lernen unsere AsylwerberInnen mit Apps am Smartphone, mittels Youtoube und mit Bilder-Wörtberbücher. Mehr zu Deutsch lernen für Kinder hier.

Dropbox: Weil mehrere Freiwillige zusammenarbeiten hat sich die Frage gestellt, wie wir gemeinsame Dokumente gemeinsam für alle sichtbar und bearbeitbar speichern können. Wir haben uns für die Dropbox entschieden

E
Essen Gemeinsames Essen, gemeinsames Kochen ist eine der schönsten Möglichkeiten andere Kulturen kennenzulernen. Das kann eine Einladung zu Hause oder gemeinsames Kochen zB in einem Pfarrheim sein, das kann aber auch heißen, dass einige zu einem Begegnungscafe Köstlichkeiten aus ihrer Heimat mitnehmen,  oder was auch immer euch dazu einfällt.  Schön und verbindend ist es in jedem Fall.


Facebook: Facebook-Seiten sind eine tolle Sache. Denn in der derzeitigen Situation geht es nicht nur darum, menschlich zu sein und Hilfe und Unterstützung anzubieten, sondern auch darum, es kundzutun und darüber zu reden. (Immer und überall, nicht nur in Social Media). Überlassen wir Social Media nicht den rechten Hetzern. Unser Facebook-Auftritt sieht zB so aus. Ich bin übrigens nicht der Ansicht, dass man täglich posten muss, das würde nicht unserer Realität entsprechen. Wenn es was zu sagen gibt, sagen wir was.

Finanzen: Ein wichtiges Thema. Warum? Weil es buchstäblich Monate dauert, bis die AsylwerberInnen das Geld aus der Grundversorgung bekommen. Stichtag ist jeweils der 20. eines Monats, wird also nach dem 20. angesucht, muss fast ein volles Monat gewartet werden. Aber auch danach dauert es noch mehrere Wochen, bis das Geld am Konto der AsylwerberInnen ist. Für diese Übergangszeit brauchen die Menschen finanzielle Unterstützung. Um Spendengelder die man bekommt ordentlich abwickeln zu können, ist es sinnvoll, einen Verein zu gründen. Das klingt komplizierter als es ist. Spenden können entweder von Einzelpersonen kommen, aus Benefizveranstaltungen, von Firmen, von SchülerInnen, ….

In einer organisierten Unterkunft bekommen AsylwerberInnen pro Person 5,50 Essensgeld am Tag, falls sie Selbstversorger sind, andernfalls nur monatlich 40 Euro Taschengeld. Kleiderhilfe beträgt 150 Euro im Jahr, die Hilfe für Schuldbedarf max. 200 Euro im Jahr.

In einer privaten Unterkunft gibt es 240 Euro monatliche Miete pro Familie für die Vermieter und 200 Euro monatlich pro Erwachsener und 90 Euro monatlich pro Kind für die Verpflegung. Außerdem ebenso 150 Euro Kleiderhilfe im Jahr, sowie max. 200 Euro jährlich für Schuldbedarf.

Fluchtgründe: Die Menschen treten die gefährliche Flucht über das Meer nicht deshalb an, weil sie von unserer Willkommenskultur gehört haben und nicht, weil sie unsere Mindestsicherung wollen. Die Menschen fliehen vor Krieg, Bomben, Hunger, der IS, Assad, Folter und Tod. Das Problem lässt sich nicht durch Zäune und verordnete Armut für die Flüchtlinge im Land lösen, sondern durch ein Ende der Kriege im Nahen Osten. Die EU kann dazu beitragen, indem sie etwa keine Waffen mehr in die Kriegsgebiete liefert bzw. sich nicht an Kriegen beteiligt.

G
Gemeinde:  Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist essentiell. Können Gemeinde bzw.  Bürgermeisterin /  Bürgermeister nicht überzeugt werden, eine Initiative zur Betreuung von Flüchtlingen im Ort zu unterstützen, wird es kompliziert. Was aber jedenfalls möglich ist, ist bei sich zu Hause Flüchtlinge aufzunehmen bzw. andere, die das machen, zu unterstützen. http://www.fluechtlinge-willkommen.at/ oder https://www.helfenwiewir.at/spenden#wohnraumspende.

Geld: siehe Finanzen

Glück: 

Eine unsere HelferInnen hat uns alles Gute für das neue Jahr gewünscht und gemeint: “Ich weiß es klingt profan, aber Helfen macht glücklich”

Gutmensch: Unwort des Jahres 2015 in Deutschland. Soll naive, weltfremde Menschen diffamieren. Das Schlagwort diffamiere im Zusammenhang mit Flüchtlingshilfe “Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd, als Helfersyndrom oder moralischen Imperialismus” (so die Begründung der Sprachjury in Darmstadt). Die Autorin dieses Blogs fühlt sich als Gutmensch hingegen sehr wohl. Diffamieren tun sich nur jene, die den Begriff Gutmensch abwertend verwenden. Das sagt vermutlich mehr über sie aus, als ihnen lieb ist.


HelferInnen.  Am Anfang reichen zwei, drei interessierte Menschen. Die müssen Motor und KoordinatorInnen sein: dahinter stehen, öffentlich und organisatorisch. Und gleichzeitig darüber nachdenken  (im besten Fall gemeinsam mit der Bürgermeisterin / dem Bürgermeister) wen man noch ins Boot holen kann. Jede einzelne Arbeitsstunde die eingebracht wird, ist wertvoll und wichtig. Einige wollen / können nur sporadisch helfen, andere sind zur kontinuierlichen Arbeit bereit. Manche haben keine Zeit die sie einbringen können, aber spenden Geld oder Dinge. Wichtig: Die eigenen Grenzen respektieren, nicht übernehmen. Jede Hilfe zählt.

Der positive Nebeneffekt einer solchen Initiative: Es arbeiten auch Frauen und Männer eines Ortes zusammen, die möglicherweise bisher wenig bis keine Berührungspunkte hatten. Quer über Parteien, Konfessionen, Ortsteile und Weltanschauungen. Das ist bereichernd und bringt einen Ort näher zusammen.  Wie viele Menschen es mE ca. braucht, steht unter Organisation, Details auch im Zeitplan.

Hilfe zur Selbsthilfe:  Ziel dieser Tätigkeit ist es, die Menschen die wir begleiten, darin zu unterstützen, so rasch wie möglich selbstständig in Österreich leben zu können.

I
Internet: Internet bzw. WLan ist für die AsylwerberInnen besonders wichtig, weil es die einzige leistbare Möglichkeit darstellt, mit den in der alten Heimat gebliebenen Teilen der Familie und FreundInnen in Kontakt zu bleiben. Da werden zB über WhatsApp und ähnliche Apps  Bilder von ihrer neuen Heimat verschickt: Der erste Schneespaziergang, die neuen FreundInnen, BetreuerInnen, Schule… Außerdem gibt es gute Deutschlerntools auf Youtube sowie als Smartphone-Apps.

Integration: Hilfestellungen und Angebote bei der Integration in das Gemeindeleben sind vielfältig. Basis für alle Aktivitäten ist die Überzeugung, dass sie so rasch wie möglich wieder selbstbestimmt und selbstwirksam leben können sollen. Dazu zählen  Informationen über unsere Kultur, Sprache,  Unterstützung bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, gemeinsamer Sport, Einbindung in Vereine,  Besuch von Veranstaltungen, organisierter Austausch usw. Auch eine Berufsberatung  kann schon für AsylwerberInnen sinnvoll sein.

Damit Integration gelingt, braucht es Rahmenbedingungen, die Integration ermöglichen.

J
Job: AsylwerberInnen und Arbeitsmarkt. AsylwerberInnen dürfen regulär NICHT arbeiten. Ausnahmen: Hilfstätigkeiten im unmittelbaren Zusammenhang mit der Unterbringung  (Reinigung, Küchenbetrieb, Transporte, Instandhaltung) oder Hilfstätigkeiten für Bund, Land und Gemeinden: Grünanlagen, Park – und Sportanlagen,Fahrradwege, Freizeitanlagen, Fitnessparcours, Naturlehrpfade,Unterstützungsarbeiten für Kindergärten, Seniorenheime, Schulen, Krankenhäuser, Hilfstätigkeiten bei Veranstaltungen der Gemeinden, Anerkennungsbeitrag: 3,50 € – 5 € pro Stunde. Ab 120 € pro Monat Anrechnung auf Grundversorgung

K
Kinder: Es ist hilfreich, die DirektorInnen der Schulen frühzeitig einzubinden. Bei uns läuft das über den Bürgermeister. Eine Lehrerin aus der Volksschule und eine aus der Neuen Mittelschule ergänzen unser “Kernteam”, so ist der regelmäßige Austausch gewährleistet. Gerade für Kinder ist es wichtig, schnell in einen regelmäßigen Alltag zu kommen. Eine rasche Einschulung (bei uns meist ca. eine Woche nach Ankunft) führt überdies im Rektordtempo zu Fortschritten beim Erlernen unserer Sprache. Zusätzlich kann an einem oder zwei Nachmittagen in der Woche auch außerhalb der Schule mit den Kindern Deutsch gelernt werden. Auch für Kinder gibt es tolle Materialien zum Deutsch lernen! Einfach bei Interesse bei mir melden!
(Die Sendung mit der Maus gibt es übrigens in vielen Sprachen, auch auf Arabisch 🙂 )

Kontakte:

Asyl in Not Währinger Str. 59 1090 Wien U6 Währinger Str. (offenes Büro nur Montags 9-15 Uhr und Terminvereinbarung, www.asyl-in-not.org)

Deserteurs- und Flüchtlingsberatung Schottengasse 3a 1010 Wien U6-Schottentor (offenes Büro nur Mittwoch 18-19:30 und Terminvereinbarung, www.deserteursberatung.at)

Für alle Quartiergeber*innen und anerkannte Flüchtlinge: Diakonie IBZ Integrations- und Bildungszentrum Maximilianstr. 71/Praterstr. 20 3100 St.Pölten E-Mail:  ibz-stpoelten@diakonie.at Telefon:  +43 (0)2742 714 73 Fax:  +43 (0)2742 71 47 35

Für alle Quartiergeber*innen und Asylwerber*innen: Diakonie Sozialberatungsstelle Josefstraße 5/4 3100 St. Pölten E-Mail:  noewe@diakonie.at Telefon:  +43 (0)2742 214 38 Fax:  +43 (0)2742 21 43 85

Caritas St. Pölten, Hasnerstraße 4, 3100 St. Pölten, 02742 8440

Web: www.caritas-st.poelten.at

Volkshilfe Niederösterreich: Grazer Straße 49-51, 2700 Wiener Neustadt, Austria
MAIL center [at] noe-volkshilfe [dot] at | TEL 02622 / 82200-0 |

Ich stehe bei Fragen auch sehr gern zur Verfügung. Kurze Email an mich genügt: info@karinortner.at

Konto: Für AsylwerberInnen in privaten Unterkünften sollte so rasch wie möglich ein Konto eröffnet werden, weil die Kontonummer beim Ansuchen um Aufnahme in die Grundversorgung benötigt wird.

Krankenversicherung: Sobald AsylwerberInnen in der Grundversorgung sind (und die weiße Karte haben), sind sie auch krankenversichert. Zwar kann es etwas dauern, bis sie eine Info über die Versicherungsnummer haben, aber versichert sind sie. Die Ärztin / der Arzt bekommt also jedenfalls die Behandlung von der GKK abgegolten.

L
Lager für Spenden: Es bewährt sich, irgendwo eine Garage oder einen leicht zugänglichen Ort zu haben, den man als Spendenlager umfunktionieren kann. Es ist unglaublich, wie viele Sachen die Menschen bereit sind, zu spenden. Manchmal muss ein Teil davon zwischengelagert werden.

M
Mobilität:
Die Frage, wie AsylwerberInnen von A nach B kommen, gehört tatsächlich zu den eher komplizierten Dingen. Öffentliche Verkehrsmittel sind teuer, Vergünstigungen für AsylwerberInnen gibt es nicht. Möglich ist die Vorteilscard für ÖBB, falls die Unterkunft in der Nähe von einem Bahnhof ist, das rechnet sich schnell. Für SchülerInnen gibt Vergünstigungen bzw. Freifahrten. Über die Busfahrpläne im Ort weiß man sicher bald Bescheid.

Für die Mobilität im Ort sind Fahrräder jedenfalls eine gute Lösung (sobald der Winter vorbei ist). Wenn Familien mit kleinen Kindern in der Gemeinde untergebracht sind, sind einige Fahrdienste nötig. Erwachsene AsylwerberInnen ohne Kinder gehen unserer Erfahrung nach auch weite Strecken lieber zu Fuß, als sich fahren zu lassen.

Führerschein: Bei Gründung eines Wohnsitzes in Österreich ist der ausländische Führerschein am Wohnsitz-Gründung sechs Monate (in Verbindung mit einer Übersetzung) gültig. Danach verliert er laut ÖAMTC die Gültigkeit.

N
Netzwerk:
Wenn man entscheidet im Ort eine Initiative für die Betreuung von AsylwerberInnen zu starten, stellt sich bald die Frage, ob man es “für sich alleine macht”, oder ob man sich in ein bestehenden Netzwerk einklinkt. Wir haben nach einiger Recherche entschieden, uns im Willkommen Mensch Netzwerk einzuklinken. Im Most- und Waldviertel gibt es annähernd 25 “Willkommen-Mensch-Gemeinden”, man ist also mit keinem Problem mehr alleine. http://www.willkommen-mensch.at/

Nachmittagsbetreuung:
Bei schulpflichtigen Kindern ist die Nachmittagsbetreuung in der Schule eine hervorragende Möglichkeit, noch schneller die deutsche Sprache zu lernen.

O
Organisation:

  • Team Deutschlernen
  • Ansprechperson: Hilfe bei Ämtern und Behörden
  • Ansprechperson Sachspenden
  • Ansprechperson Begegnung und Integration
  • Ansprechperson Schule
  • Betreuungsteams der einzelnen Familien
  • Kernteam: Verantwortlich für Gesamtorganisation
  • Verein: Formale Notwendigkeit, um Spenden annehmen zu können
  • Gruppe an sporadischen HelferInnen – großes Team

Organisationsstruktur:
struktur

 

Wir sind mittlerweile ein großes Team, mit vielen HelferInnen. Aber wie viele HelferInnen sind meiner Meinung nach mindestens sinnvoll:

  • eine kleine Gruppe, die Gesamtverantwortung übernimmt (evtl. mit fixen Bereichsverantwortlichkeiten  für Spenden, Behörden, Schule Deutschkurse, Begegnung und Betreuung)
  • pro Unterkunft mindestens 2 Personen, die die Familie (oder die Gruppe von Menschen) betreuen
  • mindestens 2 Personen, die wöchentlich einen Deutschkurs abhalten (falls dieser nicht über professionelle Anbieter wie bfi, WIFI, VHS o.ä. besucht wird)

6 Personen, die kontinuierlich arbeiten sind eine optimale Größe für ein bis zwei Unterkünfte (Familien).  Außerdem positiv ist ein kleiner Pool an Menschen, die sporadisch helfen. Aber was geht, geht und was nicht geht, geht nicht. Jede Hilfe zählt und genauso wichtig, wie zu helfen, ist es auch, sich abzugrenzen. Denn wie so oft, gibt es auch hier meist viel mehr, was man tun könnte, als man mit den vorhandenen  Ressourcen dann schlussendlich tun kann. Aber das macht nichts.  Gut auf die eigenen Ressourcen und Grenzen Acht geben!

Der Aufwand ist bei Ankunft der ersten AslywerberInnen am größten und nimmt dann (mit Ausnahme der Deutschkurse) kontinuierlich ab. Die AsylwerberInnen helfen sich  untereinander, was den Aufwand für die BetreuerInnen nochmals reduziert.

P
Problem:  Probleme können überall auftreten, wichtig ist, dass man damit nicht alleine ist. Hilfreich ist eine gute Achse zwischen BürgermeisterIn und Landesregierung. Als Ansprechpartner stehen zB Caritas, Volkshilfe und Diakonie zur Verfügung. Als Teil vom Willkommen Mensch Netzwerk überdies auch teilweise deren “Zentrale”

Private Unterkunft:
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Menschen sehr wohl bereit sind, private Unterkünfte zur Verfügung zu stellen. Nämlich dann, wenn sie wissen, dass die Verantwortung der Begleitung und Betreuung der AsylwerberInnen nicht bei ihnen liegt. Wir haben pro Unterkunft ein eigenes Betreuungsteam, und das gibt auch potenziell neuen VermieterInnen die Sicherheit, dass sich andere darum kümmern.

Paten: Wenn es um spezielle Bedürfnisse geht, wie etwa den Besuch einer Musikschule, dann ist das über die Initiative nicht mehr abdeckbar. Hier bewährt sich ein System von einer Patin / einem Paten, die/der für eine bestimmte Person, eine klar definierte Verantwortung (etwa Auftreiben des Schulgeldes für einen Musikschulbesuch) übernimmt.

Q
Quartier: Es gibt organisierte Quartiere und private Quartiere.  Flüchtlinge und Quartiere kommen entweder über die Gemeinden zusammen (die ihrerseits zB mit der Diakonie, dem Land oder mit Österreich hilfsbereit zusammenarbeiten) oder Privatpersonen zB über http://www.fluechtlinge-willkommen.at/ oder https://www.helfenwiewir.at/spenden#wohnraumspende.

Unterschied zwischen privater Unterkunft und organisierter Unterkunft:
 
private_unterkunft

organisierte_unterkunft

R
Religionen
Syrien vor dem Krieg: Menschen aller Religionen und Weltanschauungen haben Seite an Seite gelebt. Und auch das Bild der AsylwerberInnen, die jetzt zu uns kommen, ist bunt: schiitische, sunnitische, christliche und kurdische Flüchtlinge leben nun bei uns im Ort, helfen einander, lernen gemeinsam dieses Land kennen.

https://www.youtube.com/watch?v=RvOnXh3NN9w

 

S
Sachspenden: Ohne Spenden geht es nicht. Bei uns im Ort gab und gibt es eine große Welle der Hilfsbereitschaft und Spendenfreudigkeit. Für unsere erste Familie haben wir  eine Liste auf Facebook veröffentlicht, was benötigt wird. Eine fixe Abgabezeit erleichtert die Organisation.

12088052_1628552507393535_68262525493166069_n

 

 

 

 

 

Sachspendenkörbe: Darüber hinaus haben wir in den Kaufhäusern der Gemeinde an der Kassa Spendenkörbe mit jenen Artikeln aufgestellt, die von den AsylwerberInnen gerade benötigt werden (Grundnahrungsmitteln, Babynahrung, Toilettartikel….) Die KundInnen kaufen etwas davon und lassen es im Kaufhaus. Wir bringen die Dinge regelmäßig zu den AsylwerberInnen. Die Haidershofnerinnen und Haidershofner nehmen diese Möglichkeit der Unterstützung so gut an, dass wir die Aktion zeitweise für kurze Zeit stoppen, weil die Vorratsschränke unserer Familien voll sind. (Ein sehr herzliches Danke)

Spendenaufruf via WhatsApp. In unserer großen WhatsAppGruppe, sind viele Menschen, die uns sporadisch unterstützen. Brauchen wir für eine Unterkunft ein Bett, eine Matratze, einen Kasten oder Fernseher stellen wir das in diese Gruppe. Es findet sich praktisch immer etwas.

Spendenaufrufe für Geld- und Sachspenden kann man zB auch über die Gemeindezeitung machen.

Schulprojekte: Bei uns haben die SchülerInnen der neuen Mittelschule gebastelt und die kleine Kunstwerke beim Elternsprechtag verkauft. Die Einnahmen haben sie uns gespendet. 12303968_1642173216031464_1056049475695861751_o

 

Schule: Schulfplichtige Kinder unter den AsylwerberInnen sind so schnell wie möglich einzuschulen. Es gibt keinen besseren Weg,   schnell unsere Sprache zu lernen. Die Kinder werden von den Haidershofner Kindern gut und liebevoll aufgenommen. Sie freuen sich über neue Freundinnen und Freunde. Seitens der Schule werden Extra-Stunden für das Lehren der deutschen Sprache zur Verfügung gestellt. Die Kinder werden aus dem Unterricht immer wieder herausgenommen, um mit ihnen Deutsch zu lernen.



Trauma
Viele AsylwerberInnen haben Schreckliches durchgemacht. Das hinterlässt Spuren. Wenn die traumatischen Erlebnisse nicht selbst verarbeitet werden können, helfen verschiedene Einrichtungen:

Eine gute Adresse ist zB hemayat – Krieg im Kopf Der Verein hat den Sitz in Wien. Das Team setzt sich aus DolmetscherInnen, PsychotherapeutInnen,  ÄrztInnen usw zusammen.

Aber auch bei Caritas, Diakonie, Volkshilfe etc. gibt es psychosoziale Betreuung für Flüchtlinge.



Unterkunft: siehe Quartier

V
Verein gründen: Wir haben  einen Verein gegründet, um Spenden entgegennehmen zu können.

Vereine: Vereine sind eine gute Möglichkeit, AsylwerberInnen in das gesellschaftliche Leben des Ortes zu integrieren. Vom Sportverein (Fußball, Aerobic,..) über Feuerwehr,  Kinderfreunde, Jungschar bis hin zur  Bücherei: Es gibt zahlreiche Anknüpfungspunkte.

Verantwortung I: Gerade in Gemeinden, in denen die Anonymität einer Stadt fehlt, begeben sich die Menschen, die zu uns kommen, völlig in unsere Hände. Sie wissen nichts über unsere Kultur, kennen die Sprache nicht, sie müssen sich hundertprozentig auf uns verlassen. Daraus resultiert eine besondere Verantwortung: Die Menschen wollen uns auf keinen Fall enttäuschen, sagen zu vielem ja, wollen es uns Recht machen. Jeden Vorschlag den wir machen und jede Bitte die wir formulieren, sollte man daher ein bisschen abwägen.

Eine “unserer” Mütter hat gestern über eine Dolmetscherin  ganz spontane Dankesworte an uns gerichtet:

“Danke für alles! Wir können es immer noch nicht fassen, wie viel Hilfe und Unterstützung wir von euch bekommen. Ihr seid wie eine Familie für uns.”

Verantwortung II: Die Europäische Union ist in der Verantwortung, rasch eine Lösung zu finden, den Menschen die nun zu uns kommen, eine Perspektive zu geben und nicht einige wenige Länder der EU damit alleinzulassen. Darin hat die EU bisher kläglich versagt. Daran sind aber nicht die Asylwerber schuld. Machen wir die Flüchtlinge nicht zu Sündenböcke für ganz andere Versäumnisse. Keinen Fußbreit den Hetzern!


W
Whats App
Whats App (ist bei aller berechtigter Kritik) ein gut geeignetes Tool um sich zu organisieren. Wir haben eine WhatsAppGruppe für jede Gruppe: Die Deutschgruppen organisieren sich genauso über WhatsApp wie das Kernteam oder unsere ganz große Gruppe, in der alle sind, auch jene die nur ab und zu eine Kleinigkeit beitragen können (Das kann ein Transport eines Kastens seins, oder das Zusammenbauen eines Bettes, ein Einkauf…)

Willkommenskultur: Willkommen Mensch, Refugees welcome. Das sollte in einem der reichsten Länder der Welt eigentlich selbstverständlich sind. Leider haben die zuständigen MinsterInnen gezeigt, dass es das nicht ist. Würden nicht seit Sommer 2015 unzählige Freiwillige dafür sorgen, dass die Flüchtlinge Essen, Kleidung, Sprachkurse, Ansprache und ein kleines Stück ihrer Würde zurückbekommen, gäbe es vielfach keine menschwürdige Versorgung. (Man braucht nur an die Zustände in Traiskirchen im Sommer 2015 denken). Die Zivilgesellschaft sorgt dafür, dass die Integration in Österreich gelingt. Dort wo Rechte hetzen und der Staat versagt, tragen engagierte BürgermeisterInnen und tausende Freiwillige maßgeblich zur Problemlösung bei.


X
Xenophobie: Ängsten muss man sich stellen, um sie in den Griff zu kriegen. Die größte Angst haben viele vor dem Unbekannten. Begegnung ist daher das beste Heilmittel.  Auch bei uns im Ort waren bei einem Teil der Bevölkerung die Bedenken groß, AsylwerberInnen in der Gemeinde aufzunehmen. Doch wer die Menschen kennengelernt hat, hat diese Angst verloren. Das heißt nicht, dass die Bedenken gegen die derzeitige Flüchtlingspolitik damit weg sind. Aber es heißt nicht mehr und auch nicht weniger, dass die neuen GemeindemitbürgerInnen akzeptiert werden.

Y
Y-Chromosom: Keine Angst vor männlichen Asylwerbern. Die Vorfälle in Köln sind furchbar und schwerwiegend, sexuelle Gewalt ist immer ein Verbrechen, das aufgeklärt gehört. Aber mit der Realität der Asylwerber, die zu uns in die Gemeinden kommen, hat das nichts zu tun. Alle, die ich bisher kennenlernen durfte, begegnen mir und den anderen Frauen ausnahmslos mit Achtung und  Freundlichkeit.

Auszug aus einem Brief eines Syrers an eine Flüchtlingshelferin:

Dear women of Europe :
A few months ago i reached Europe , coming from a land that God decided to turn into hell .
Powerless , hopless , weak , desperate with a confused brain full of bad memories , I reached Austria .
And then , a few months then , my whole life completely changed . and again iam the man whom I used to be .. healthy , powerful , full of hope , looking positively to the future , and all of that was just .. just because of women of Europe .
Since I speak English well I could have many friends here .. most of these friends are females . these Austrian female friends not only have given and still giving me and my family all kinds of possible help , not only taking care of me and my family , not only visit me in my house and invite me to their houses , not only spending time learning me Deutsch , not only insist that for them I am a friend and not a refugee , they give me back my dignity and make me feel safe . So when it’s about their dignity and safety , I will never keep silence .
I have read and watched what a group of / human wild animals / have done in the new year’s Eve celebrations .
I apologize for animals , because even male animals turn extremely nice when they would like to approach female animals . I can’t even imagine how a human being claiming that he escaped war and came here to survive his life would do something like that instead of be thankful and show respect to the new community and its traditions .
I always knew that women of Europe are creative and smart , and I always had a big respect for them since I already knew some of them when I was a student in the university of Damascus . but when I came here I was really surprised, what kind of women these are .. they can do and organize everything even better than men !!  …..

Z
Zeitplan: in welcher Reihenfolge worum kümmern? Hier ist ein Zeitplan/Ablaufplan, mit ein paar Vorschlägen: Zeitplan

Ziel: Jene Menschen, die geflohen und in Österreich gelandet sind,  zu unterstützen, dass sie so rasch wie möglich ein selbstbestimmtes, selbstständiges und friedliches Leben in Österreich führen können. Sie dabei ein Stück des Weges begleiten. Verantwortung für die Schwächsten unserer Gesellschaft übernehmen und durch Solidarität und Haltung die  Entwicklung mitzugestalten.

Download als pdf: ABC Flüchtlingsinitiativen in Gemeinden

This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

One Response to ABC für Flüchtlingsinitiativen in Gemeinden

  1. Jutta Seferovic says:

    Da ich selbst in der Flüchtlingsbetreuung tätig bin, organisierte Unterkunft, kann ich Ihr ABC nur bestätigen!

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s